Über mich:

Liebe Hörstelerinnen und Hörsteler!

Mein Name ist Andreas Witte, ich bin 48 Jahre alt, geboren in Bevergern und aufgewachsen in der Stadt Hörstel. Meine schulische Laufbahn begann an der Bevergerner Antonius-Grundschule und führte mich danach zur Anne-Frank-Realschule und zur Höheren Handelsschule nach Ibbenbüren.

Nach der Schule absolvierte ich eine Ausbildung zum Groß-und Außenhandelskaufmann und eine weitere zum Versicherungskaufmann, absolvierte im Fernstudium die Fortbildung zum Versicherungsfachwirt und berufsbegleitend in Köln das Studium zum Betriebswirt (DVA).

Seit 24 Jahren arbeite ich beim Marktführer der Mobilitätsabsicherung in Deutschland, davon seit über 16 Jahren in der Niederlassung Bremen als Verantwortlicher Organisationsleiter im Bereich Organisations- und HR-Entwickler und im Bereich Vertriebsentwicklung.

Seit fast 17 Jahren bin ich mit meiner Frau Julia, die aus Riesenbeck stammt, verheiratet. Wir haben zusammen drei Kinder: Katharina (20) Studentin für Geschichte und Englisch, Alexandra (13) und Christopher (12), beide Schüler der Gesamtschule Hörstel und wohnen seit 2003 im eigenen Haus in Bevergern.

In der Freizeit ist Sport ein willkommener Ausgleich zum Beruf und zur Politik. Mit Rennrad fahren, Mountainbiken, Fitnesstraining und Laufen und einem gelegentlichen Tennis-Match ist für ausreichend Vielfalt hierzu gesorgt.

Als Stadtverbandsvorsitzender der CDU in der Stadt Hörstel und Mitglied der CDU-Ratsfraktion sowie des Schul- und Kulturausschusses habe ich in den letzten Jahren tiefe Einblicke in die Rats- und parteipolitische Arbeit bekommen und diese nachhaltig mit begleitet.

Was ich als Bürgermeister angehen möchte

Um unsere Stadt für die Zukunft fit zu machen und lebens- und liebenswert zu erhalten, sind Aktivitäten auf verschiedenen Feldern erforderlich. Hier sehen Sie in der Folge meinen Bürgermeister-Fahrplan für die nächste Amtsperiode!

Für mich ist es selbstverständlich, mich als kommender Bürgermeister für eine zukunftsorientierte Familienpolitik, erfolgreiches Wirtschaftswachstum, eine vorausschauende Stadtentwicklung und ein gutes Zusammenleben zwischen Jung und Alt in einer nachhaltigen und ökologischen Stadt Hörstel einzusetzen. Dafür stehe ich und dafür werde ich alles tun!

Die Stadt Hörstel ist meine Leidenschaft! Wir müssen gemeinsam alles geben, damit diese attraktiv für die Menschen vor Ort bleibt und interessant für Fachkräfte von Außen wird. Mein Bürgermeister-Fahrplan setzt genau hier an.

Ich will anpacken und verändern und mit ganz konkreten Vorhaben und Projekten an die Arbeit als Bürgermeister der Stadt Hörstel gehen. Natürlich sind hier nur Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit dargestellt, darüber hinaus gibt es natürlich weitere Themen, an denen regelmässig zu arbeiten ist.

Wir müssen uns jeden Tag auf‘s Neue anstrengen, damit es uns auch weiterhin in der Stadt Hörstel so gut geht. Das ist ein ständiger Prozess, dem ich mich stellen will.

Besonders wichtig ist mir dabei auch die Entwicklung der Ortsteile individuell zu sehen. Jeder Ortsteil soll sich nach seinen Stärken entwickeln können. Investitionen nach festen Spielregeln sollen erfolgen, um verlässliche Aktivitäten planen zu können. So wird die Stadt Hörstel mehr werden als schlicht die Summe seiner Ortsteile. So profitieren wir alle gemeinsam voneinander.

1. Wirtschaftsentwicklung

  1. Wirtschaftsentwicklung:
    Die vorhandenen Flächen am ehemaligen Flugplatz Dreierwalde sind klug zu nutzen und in einem Gesamtprozess einer Entwicklung möglicher Wirtschaftsflächen der Stadt einzubetten. Regelmässiger Dialog mit den Unternehmen der Stadt ist enorm wichtig, Entwicklungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und Rahmenbedingungen rechtzeitig einzuleiten. Aktive Akquise von potenziellen Investoren für die städtischen Gewerbegebiete, insbesondere aus dem Bereich der neuen innovativen Technologien ist anzupacken.

"Wirtschaftsförderung ist Chefsache" - Diese Aussage muss wieder Realität werden!
Hier ist eine deutliche Professionalisierung erforderlich und zeitnah umzusetzen.
Wirtschaftsförderung kann nicht allein nur aus niedrigen Hebesätzen und günstigen Grundstückspreisen bestehen.

2. Infrastruktur / Umwelt

Erhaltung und Entwicklung der städtischen Infrastruktur (Straßen und Wege, Unterstützung der Feuerwehren, Nahversorgung, Apotheken, Schulen und Kitas, Sportstätten uvm.)

Medizinische und pflegerische Versorgung ist sicherstellen. Innovative Möglichkeiten wie
z. B. kommunale medizinische Versorgungszentren einmal näher beleuchten.

Evaluation Klimaschutzkonzept, Folgenutzung der städt. Solaranlagen - Stromspeichernutzung, Umweltprojekte wie Begleitung der neuen Landschaftsplanung, Renaturierung der Bevergerner und Hörsteler Aa, rechtssichere Überarbeitung des Windvorrangkonzeptes, Planung der Förderung kleinteiliger, autarker Stromerzeug/-Speicherung.

Bei der Mobilität aktiv um Feldversuche bemühen: z. B. Bürgerbusse, On-Demand-Modelle, "Autonomes Fahren" als Stadt-Bus zwischen den Ortsteilen (analog HUBI in Osnabrück). Auch Car-Sharing Modelle, oder Stadt-Teil-Autos in Ortsteilen positionieren oder Bestandteil zukünftiger Quartiere in der Stadt werden lassen. Dazu gehört auch eine Entwicklung der Ladeinfrastruktur für PKW und Zweiräder sowie konkrete, verbindliche Regelungen der Glasfaserentwicklung in Neubaugebieten und mehr Freifunk generell in der Stadt.

3. Tourismus / Kultur / Vereine

Vereine und touristische Attraktionen unterstützen und bei der Vermarktung der Angebote helfen. Kommunikation und Verbindungen der Vereine innerhalb der Stadt stützen.
Zusammenarbeit/Zusammenhalt der Vereine und Organisationen über die Ortsteile fördern - Kooperationen bei gleich gelagerten Handlungsfeldern entwickeln. So entsteht eher ein
Wir-Gefühl für die ganze Stadt.
Das Stadtmarketing mit Unterstützung der Werbegemeinschaften weiterdenken und auch mit einer aktiveren, koordinierten und intensiveren Wirtschaftsförderung neu ausrichten.
Ein Merchandising Konzept für die Stadt ist zu erstellen. Klare Markenbotschaften unter Berücksichtigung aller Teilmarken (Ortsteile und etablierte Events) sind zu entwickeln – Mettingen kann hier als Beispiel dienen. Ggf. ist auch eine personelle Verstärkung in dem Bereich zu prüfen.

Jugendtreffs und der Streetworker sind wichtige Einrichtungen der Stadt und auf jeden Fall zu erhalten und von der Ausrichtung her zu entwickeln.
Einführung niederschwelliger Angebote zur Teilnahme und Mitsprachemöglichkeiten der jungen Leute in der Stadt sind zu entwickeln – evtl. einen jährlichen Jugendetat einrichten - der per Online-Mitsprache zu gestalten ist. Jugendliche legen ihre Wünsche fest, stimmen autark über Projekte online ab und kommen so wieder ein Stück näher an demokratische Prozesse heran.
Mehr Freifunk in der Stadt an interessanten Verweilpunkten – zieht Jugendliche tendenziell dorthin und weg von Brennpunkten.
Ganz wichtig - weiter nach Kräften die Vereine und Organisationen in der Stadt unterstützen, denn diese leisten den grössten Anteil der städtischen Jugendarbeit in einer Vielzahl an ehrenamtlichen Trainer- und Leiterstunden, was grösstes Lob verdient!

Touristisch haben wir super Möglichkeiten in der Stadt. Meine Vision "Hörstel - die Stadt am Wasser" zu entwickeln, sehe ich als Riesenchance, den Bekanntheitsgrad unserer Stadt weiter zu fördern. Mit der Kreisverwaltung haben wir bereits Pflöcke gesetzt für eine Entwicklung rund ums Nasse Dreieck. Hier bestehen für uns in den nächsten Jahren riesige Potenziale durch den Kanal- und Schleusenneubau und anderer Projekte, wichtige Akzente für die Stadt zu setzen. Mit dem Torfmoorsee, der auf jeden Fall seinen Charakter als Naherholungsgebiet erhalten soll und auch dem Herthasee als Anziehungspunkt für viele Touristen in der Stadt, den Flüsschen Aa in Bevergern, Dreierwalde und Hörstel, der Flötte in Riesenbeck, den Bächen und Gräften in allen Ortsteilen, schlummern weitere Potenziale in einem Gesamtkonzept „Stadt am Wasser“ für unsere Stadt. Eingebunden in die neue Landschaftsplanung haben wir hervorragende Möglichkeiten, in Verbindung mit anderen touristisch relevanten Themen wie dem Reitsport in Riesenbeck, Sportveranstaltungen, dem Schützenwesen, Karneval und anderer Feste, den Mühlenrouten, Holskenpatt, Teuto-Schleifen, dem Leinpfad an den Kanälen, dem Kloster Gravenhorst u. a. noch viel für unsere Stadt zu erreichen.
Vielleicht reden wir dann später auch einmal über eine Landesgartenschau rund ums Nasse Dreieck?!
Zukunft braucht Mut und Perspektiven :-)

4. Wohnen und Bauen

Wer kennt sie nicht, die Liste mit den Bauwilligen in der Stadt Hörstel. Rund 300 Personen über alle Stadtteile hinweg stehen darauf und warten. Jahrelang. Hier MUSS etwas passieren.
Hier wird schon klar, dass wir im Jahre 2020 eine weiter verschäfte Situation haben.

Dass wir im Bezug auf die nötige weitere wirtschaftliche Entwicklung Handlungsbedarf haben, um nicht zwischen Ibbenbüren und Rheine aufgerieben zu werden. Auf den Lorbeeren der Vergangenheit können wir uns nicht dauernd ausruhen. Wir haben hier an mehreren Stellschrauben zu arbeiten.

Mehr Wohnungsbau heisst nicht zwangsläufig mehr und grössere Baugebiete. Sicherlich ist auch wichtig, die vorhandenen innerstädtischen Flächen weiter im Blick zu halten. Hier ist nachhaltige, gemeinwohlorientierte Entwicklung anzustreben. Allerdings ist dann auch von der Stadt die Überplanung so zu organisieren, dass die Kommune auch noch ein gewichtiges Wort bei der Vermarktung mitzureden hat. Ohne Mitsprache keine Überplanung, dass sollte immer im Focus stehen, um den Spekulationen mit Grund und Boden nicht unnötig viel Raum zu geben. Ein Konzept, das andere Kommunen erfolgreich für sich umgesetzt haben und auch bei uns Handlungsmaxime sein sollte.

Dazu wird die neu zu ordnende Grundsteuer sicherlich auch Möglichkeiten bieten, den Druck auf innerstädtische, überplante und unbebaute Grundstücke zu erhöhen.

Bezüglich der erforderlichen Wohnungen im sozialen Wohnungsbau sind weitergehende Überlegungen nötig. Derzeit haben wir über 500 armutsgefährdete Personen in der Stadt. Soll die Hälfte dieser Haushalte mit Sozialwohnungen versorgt werden, dann müssen in Hörstel 156 Sozialwohnungen gebaut werden. Die bisherigen Erfahrungen bei Ausschreibungen dazu waren eher negativ. Es bleibt nun die Entwicklung in Riesenbeck abzuwarten. Sollte der private Wohnungsmarkt hier nicht für adäquate Angebote sorgen wollen oder können, ist die Möglichkeit zu prüfen, über Kooperationen mit z. B. der Wohnungsbaugenossenschaft in Ibbenbüren oder der Wohnungsgesellschaft Rheine mbH entsprechende Vorhaben realisieren zu lassen, um der kommunalen Verpflichtung, auch für diese Personengruppen Wohnangebote zu schaffen, nachzukommen.

5. Organisation und Digitalisierung der Verwaltung und der Stadt

Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus empfiehlt es sich, Prozesse regelmässig auf Optimierungspotenzial zu prüfen. Auch wenn man schon gut unterwegs ist, kann man weiter besser werden.

Daher regelmäßig die Prozesse in der Verwaltung prüfen, ggf Controlling-Verfahren für standardisierte Prozesse entwickeln, um die vorhandenen Qualitäten weiter zu verfeinern.

Ablauforganisatorische Gestaltung der Arbeitsplätze am neuen Standort Hörstel sowie ein komplettes Raumkonzept und die Modernisierung der Standorte Riesenbeck, damit alle auf gleichem Niveau erfolgreich ihrer Tätigkeit nachgehen können, gilt es anzupacken.

Weiterhin gilt es, evtl. überflüssige Tätigkeiten zu filtern und abzustellen, Möglichkeiten von Auslagerungen und Kooperationen im rechtlich und wirtschaftlich vertretbaren Maß zu ermitteln – man muss nicht alles selber machen.
Nutzung von externen Kapazitäten, um bei Engpässen Projekte zeitnah umsetzen zu können.

Einführung verschiedener Führungs- und Entwicklungsinstrumente, Arbeitszeitmodelle (Jobsharing, Home-Office etc.) Förderung von Motivation der Beschäftigen und Senkung der Fluktuation von Potenzialkandidaten der letzten Jahre, Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber im Kampf um Köpfe der Zukunft und zur Generierung gemeinsamer Erfolgserlebnisse aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung.

Die aktuelle Corona- Pandemie zeigt es uns deutlich: für schlanke, schnelle und kostengünstige Prozesse wird ein wesentlicher Teil der Tätigkeit als Bürgermeister darin liegen, die Digitalisierung als strategischen Sachbereich zu etablieren und die Verwaltung online breiter aufzustellen.

Unsere städtische Homepage braucht dringend einen Relaunch – die ist teilweise nicht mehr aktuell und zu wenig aussagekräftig und unübersichtlich.

Wir benötigen dringend eine App, die diverse Aktivitäten und Infos bündelt und nicht nur Mängel melden kann.
Eine virtuelle Poststelle muss kommen, eine Vermeidung von Medienbrüchen durch Einsatz elektronischer Formulare, die volldigital abgewickelt werden können.
Eine schlanke, schnelle und digitale Verwaltung ist ein wesentlicher Standortfaktor für Menschen und Betriebe, und vermeidet unnötige Wege und schont somit auch das Klima.
Hier können wir uns positiv von anderen absetzen.

Dazu zählt auch das Thema eines Bürgerhaushaltes und/oder Jugendhaushaltes. Diese können wunderbar online verwaltet werden.
Projekte werden von der Verwaltung vorgeben, von Bürgerinnen und Bürgern kommentiert und ergänzt und abschließend wird online durch Mehrheit entschieden, was passieren soll.
So können wir insgesamt wieder mehr Menschen, insbesondere auch die jüngere Generation, für Politik und kommunale Aktivität begeistern.

Mitmachen - ins Gespräch kommen ( persönlich, sobald es die Situation wieder zulässt)

Wie kann man mit mir als Bürgermeisterkandidaten ins Gespräch kommen? Ganz einfach – lad’ mich ein!

Mit diesem Gedanken besteht das Angebot, mich bei einem Terrassengespräch
kennen zulernen.

Ob Gruppen im Freundeskreis, Nachbarn oder Kollegen , jeder hat die Möglichkeit mich zu sich auf die Terrasse oder in ihr Wohnzimmer einzuladen. In solchen Runden können alle Fragen, Ideen und Themen unmittelbar mit mir als Bürgermeister-Kandidaten erörtert werden.

Gerne komme ich auch zu einer Veranstaltung Ihres Vereins oder Organisation, um Sie, die Mitglieder und Ihre Arbeit kennen zu lernen und von meinen Vorstellungen als Bürgermeister der Stadt Hörstel zu berichten.

Einfach ansprechen über Mail, Handy, Facebook und Termin abstimmen. Ein kleine Überraschung bringe ich dann auch noch mit.